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Die Idee

Vor rund 150 Jahren wurde der mechanische Tretkurbelantrieb fürs Fahrrad erfunden und seitdem kaum verbessert. Wir haben den Antrieb ein paar Umdrehungen weitergedacht und cyfly, die Easy Cycling Technology, entwickelt. Für mehr Spaß und vor allem mehr Effizienz beim Radfahren. Egal, ob höher auf den nächsten Berg, schneller ins Büro oder weiter zum fernen Etappenziel.

Der cyfly-Antrieb

Der Antrieb

cyfly ist ein zum Patent angemeldeter, rein mechanischer Fahrradantrieb, der ausschließlich durch Muskelkraft betrieben wird. Bei dieser neuartigen Konstruktion wirken Zahnräder und Hebel optimal in einer Art „Mehrgelenk-Kurbel“ zusammen.

Mit dem cyfly-Antrieb bewegen wir uns auf dem Weg einer 166,5 mm langen Tretkurbel und erzeugen das Drehmoment einer 223,9 mm langen Tretkurbel. In dieser Stellung steigern wir das Drehmoment um 33 % (in der 3-Uhr-Stellung im Vergleich zu einer 166,5 mm langen Tretkurbel).

Starke Kooperationspartner

Unsere Idee, den mechanischen Fahrradantrieb spürbar effizienter zu machen, hat zahlreiche starke Partner aus Industrie und Forschung begeistert. Nur in der gemeinsamen Entwicklung mit ihnen konnten wir cyfly, die Easy Cycling Technology, zu dem machen, was es heute ist: Hochtechnologie aus Deutschland für einen globalen Markt. Wir danken all denen, die in den vergangenen drei Jahren an uns geglaubt haben!

Die cyfly-Kooperationspartner

MITEC Automotive AG
Die MITEC Automotive AG aus Eisenach ist eines der weltweit führenden Unternehmen für automobile Getriebetechnik. Seit 2014 unterstützt sie uns als strategischer Partner bei der Prototypenherstellung und zukünftig bei der Produktion von cyfly-Komponenten in höchster Präzision.

Schaeffler Technologie AG
Seit 2013 arbeiten wir mit der Schaeffler Technologie AG in der Entwicklung im Sektor Rillenkugellager zusammen. In Zukunft werden wir die Kooperation mit Schaeffler noch erweitern.

Fachhochschule Schmalkalden
Dank unserer Forschungskooperation mit der FH Schmalkalden werden wir in Zukunft cyfly-Komponenten aus Materialien wie Carbon- oder Naturfasern mit Hilfe von 3D-Druckverfahren bei uns in Deutschland herstellen können.

Universität Leipzig
Mit der Fakultät Biomechanik der Universität Leipzig erforschen wir die positiven Auswirkungen des cyfly-Antriebs auf den Bewegungsablauf beim Radfahren.

Fragen und Antworten

  • Die Trittbewegung der Radfahrer ist – entgegen der allgemeinen Annahme – kein kontinuierliches Antreiben. Der Fahrer „schubst“ nämlich das Fahrrad impulsartig jeweils mit dem Bein an, welches sich in der Abwärtsbewegung befindet. Das ist der Bereich zwischen „2 und 4 Uhr“. Radfahrer, die mit Klickpedalen unterwegs sind, ziehen die Pedale zusätzlich in der Aufwärtsbewegung. Dies erfolgt, um im Bild zu bleiben, zwischen 8 und 10 Uhr. In den oberen und unteren Bereichen (Totpunkten) können aus physischen Gründen nur geringe Kräfte eingeleitet werden, die antriebswirksam sind.

    Unser cyfly-Antrieb ist genau darauf ausgelegt, exakt in den Einleitungsbereichen (um 3 Uhr, bzw. bei Clickpedalen auch 9 Uhr) die Kraft spürbar effektiver umzusetzen. cyfly erzeugt ein höheres Drehmoment bei gleichem Kraftaufwand. Mit cyfly fahren Sie entspannter und/oder sogar schneller als bisher. cyfly arbeitet komplett ohne Strom oder andere Energiezufuhr von außen. Sie erreichen bessere Leistungen als mit herkömmlichen Tretkurbel-Antrieben. Und das rein mechanisch durch Ihre eigene Kraft, wobei Sie den permanenten Schub eines eBikes nicht spüren, wahrscheinlich aber auch nicht vermissen werden.

  • cyfly ist ein innovatives Antriebssystem für Fahrräder, für das mehrere Patente angemeldet wurden. Bei dem cyfly-Antrieb ist die Tretkurbel nicht mehr direkt mit der Achse verbunden, sondern stützt sich hinter ihr ab. Damit vergrößert cyfly in der Druck- und Hubphase den Hebel beim Pedalieren. Gleichzeitig verkürzt sich die Trittbahn. Auf diese Weise verbessert sich die Hebelwirkung spürbar.

  • cyfly ist eine Kombination aus Zahnrädern und Hebeln. Im Prinzip erzeugt cyfly in den relevanten Bereichen durch eine Hebelverlängerung das Drehmoment einer extrem langen Tretkurbel (über 223 mm Länge). Dabei legt das Pedal pro Runde aber nur den Gesamt-Weg einer sehr kurzen Tretkurbel (166,5 mm) zurück. Bei gewohnter Trittfrequenz erzielen Sie auf diese Weise eine deutlich höhere Leistung. Den größten Effekt werden Sie beim Heruntertreten der Pedale spüren, nachdem Sie den jeweiligen Totpunkt als solchen passieren ließen.

  • Nein. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Drehmomentwandler (Ketten- oder Nabenschaltung) ist cyfly ein besonderer Kraftwandler, der nicht wie solche den Pedalweg verlängert, um das Drehmoment zu erhöhen. cyfly kann mit einer herkömmlichen Schaltung kombiniert werden, um eine größere Bandbreite an Gängen zu nutzen.

  • Das Kettenblatt ist nur visuell vergleichbar mit anderen Systemen. Bei cyfly handelt es sich nur zweitrangig um ein ovales Kettenblatt. In erster Linie geht es darum: Die cyfly-Kurbel ist – im Gegensatz zur herkömmliche Tretkurbel – gar nicht direkt mit dem Kettenblatt verbunden. Durch diese neuartige Kinematik ergibt sich ein anderes Trittgefühl. Lediglich um den Unterschied von unserem Antrieb zum „gewohnten“ runden Treten zu minimieren, haben wir das Kettenblatt speziell auf den Bewegungsablauf angepasst. cyfly bietet als innovativer Fahrrad-Antrieb auch ein neuartiges Trittgefühl. Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei dieser spannenden Erfahrung.

  • Durch das permanent höhere Drehmoment können mit cyfly höhere Übersetzungen gefahren werden. Wir werden daher von vornherein größere Kettenblätter montieren, deren Wirkung Sie während der Fahrt als angenehm leicht spüren werden. So werden bei einem Mountainbike mit cyfly-Antrieb ein 46’er Kettenblatt montiert und bei einem Trekkingbike mit cyfly-Antrieb ein 48’er Kettenblatt. Die handelsüblichen Kassetten können weiterhin verwendet werden, ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

  • cyfly sitzt an der Stelle eines üblichen Tretlagers. Es ersetzt den kompletten vorderen Teil des Antriebsstrangs eines herkömmlichen Rades. Der cyfly-Antrieb enthält bereits Tretkurbeln, Lager und das zum Patent angemeldete Kettenblatt. Alle Komponenten werden mit modernsten Fertigungstechnologien hergestellt. cyfly ist eben state of the art.

  • Da der cyfly-Antrieb einen exakt angepassten Rahmen erfordert, kann er nicht ohne weiteres nachgerüstet werden. cyfly wird es zu Beginn nur als innovative Komponente an Premium-Fahrrädern geben.

  • cyfly bringt netto ca. 1.950 Gramm auf die Waage. Netto bedeutet cyfly-Antrieb abzüglich Ersparnis der Teile, die ansonsten den Antrieb bilden: Kurbelsatz samt Achse und Tretlager. Aufgrund der Drehmomentsteigerung fällt die Zusatzmasse gerade am Berg im wahrsten Sinne des Wortes „nicht ins Gewicht“. Durch die günstige Gewichtsverteilung im Rahmenschwerpunkt wird das Fahrverhalten zudem positiv beeinflusst.

  • Der komplexe cyfly-Antrieb wird anfangs nur fertig eingebaut in Premium-Fahrrädern angeboten.

    Fahrräder mit dem innovativen cyfly-Antrieb werden ab 2017 angeboten. Sie können sich auf unserer Facebook Seite stets aktuell zu Verfügbarkeiten und Preisen informieren.

  • Jeder Mensch leitet seine Kraft beim Radfahren anders ein. Daher können wir objektiv keinen allgemeingültigen Effizienz-Zuwachs beziffern. Der Wert errechnet sich einerseits aus Daten mit festgelegten Randbedingungen und andererseits aus einer signifikanten Anzahl Feldversuchen. Darüber hinaus wurde der Effizienz-Zuwachs durch ein externes Gutachten des Radlabors in Freiburg, bestätigt. Der cyfly-Effekt wurde zudem von namhaften Profis aus Radrennsport und Triathlon bestätigt. Die entsprechenden „O-Töne“ können Sie unseren „Stimmen zu cyfly“ entnehmen.

  • Nein, so einfach kann man leider nicht rechnen. Der Effizienz-Zuwachs hat naturgemäß Einfluss auf die Geschwindigkeit. Bei gleichem Kraftaufwand wird – im Vergleich zu einer herkömmlichen Tretkurbel – ein höheres Drehmoment erzeugt. Dadurch wählen die meisten Radfahrer „automatisch“ eine höhere Übersetzung und fahren schneller. Der Luftwiderstand spielt aber bei höheren Geschwindigkeiten eine große Rolle.

    In den Feldversuchen zeigte sich, dass unsere Testfahrer bei gleichem Puls 3-4 km/h schneller sind. Ausgehend von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24 km/h benötigen Sie beispielsweise einen Leistungszuwachs von ca. 40% um durchschnittlich 27 km/h zu fahren.

    Bei weitergehendem Interesse können Sie auf kreuzotter.de/deutsch/speed.htm diese Rechnung nachvollziehen.

  • Den Effizienz-Zuwachs von cyfly spüren Sie besonders in fordernden Fahrsituationen: Am Berg, beim Anfahren im hohen Gang bzw. mit Anhänger oder bei starkem Gegenwind; schlicht überall dort, wo normalerweise viel Kraft nötig ist.

  • Effizienz ist technisch nicht konkret definiert. Dieser Begriff wird aber oft zur Erklärung dafür verwendet, dass Produkt A unter gleichen Bedingungen mehr leistet als Produkt B. Beispiel Spritverbrauch: bei gleichen Fahrleistungen benötigt der effizientere Motor weniger Kraftstoff als der Vergleichsmotor. Auch der Wirkungsgrad einer Maschine kann für die Effizienz herangezogen werden. Wir benutzen den Begriff der Effizienz genau wie im Motorenbeispiel um zu erklären, wie Sie mit cyfly bei gleicher „Anstrengung“ mehr Leistung erzielen oder eine unveränderte Leistung mit geringerer Anstrengung erreichen werden.

  • Es gibt mehrere Möglichkeiten, Leistungen zu messen. In der Fahrradwelt 
wird vieles in Watt definiert. Diese Methoden messen das übertragene Drehmoment [N*m] mittels Dehn-Messstreifen oder anderer Sensoren (z.B.: im Spider, an den Pedalen oder in der Hinterachse). Berücksichtigt man nun noch die Trittfrequenz [1/s], kann die Leistung berechnet werden [Watt=N*m/s].

    Drehmoment und Leistung hängen zusammen und eignen sich sehr gut für den Vergleich des cyfly-Antriebs mit einer herkömmlichen Tretkurbel. Daher kann man sagen, dass beides effizienter wird.

  • Um das nicht ausgeschöpfte Potenzial zu erfassen ist es wichtig, die Tretkurbel nicht als abgeschlossenes Antriebselement zu betrachten. Vielmehr ist die Tretkurbel nur ein Teil der komplexen Antriebsfunktion Mensch <> Fahrrad.

    Der High-Tech cyfly-Antrieb optimiert das Zusammenspiel von Mensch und „Maschine“. Wir werden weiter hart an dessen Optimierung arbeiten.

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